Projektstruktur

Struktur

Der SFB wird in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf durchgeführt. Sprecher des SFB bleibt auch im dritten Antragszeitraum Prof. Wolfgang Bleck, Leiter des Instituts für Eisenhüttenkunde. Prof. Dierk Raabe (MPIE) ist als stellvertretender Sprecher des SFB eingebunden. Dem Vorstand des SFB gehören ferner Prof. Dronskowski, Prof. Hirt und Prof. Meyer an. Insgesamt arbeiten acht Einrichtungen der RWTH und zwei Abteilungen des MPIE in 17 Teilprojekten und 2 Transferprojekten unter industrieller Beteiligung im SFB. Folgende Institute und Lehrstühle sind beteiligt:

 

Teilnehmer der 3. Antragsphase 2015-2019
Teilnehmer der 3. Antragsphase 2015-2019

 

GfE
Gemeinschaftslabor für Elektronenmikroskopie
Prof. Joachim Mayer
 
IAC
Institut für Anorganische Chemie
Prof. Richard Dronskowski
 
IBF
Institut für Bildsame Formgebung
Prof. Gerhard Hirt
 
IEHK  
Institut für Eisenhüttenkunde
Prof. Wolfgang Bleck
 
IEHK
Lehrstuhl für Metallurgie von Eisen und Stahl
Prof. Dieter Senk
 
IMM
Institut für Metallkunde und Metallphysik
Prof. Sandra Korte-Kerzel
 
IWM
Institut für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau
Prof. Christoph Broeckmann
 
MCh
Lehrstuhl für Werkstoffchemie
Prof. Jochen Schneider
 
MPIE
Max-Planck-Institut für Eisenforschung
Computergestütztes Material-Design
Prof. Jörg Neugebauer
 
MPIE
Max-Planck-Institut für Eisenforschung
Mikrostrukturphysik und Umformtechnik
Prof. Dierk Raabe
 

 

In der dritten Antragsphase sind neben der Fortführung der meisten Projekte neue Teilprojekte hinzugekommen. Diese erweitern die fortgeführte wissenschaftliche Bearbeitung der Modellierungsansätze auf verschiedenen Skalen, die neuen Untersuchungsmethoden für nanostrukturierte Stähle mit ihren charakteristischen Verformungsmechanismen sowie ihre Herstell- und Verarbeitungsprozesse. Es werden zwei Transferprojekte unter industrieller Beteiligung bearbeitet.

 

Projektstruktur in der dritten Antragsphase
Projektstruktur in der dritten Antragsphase

 

Der Sonderforschungsbereich ist in drei Projektbereiche gegliedert. Die Modellentwicklung, sowohl ab initio als auch metallphysikalisch, werden in dem Projektbereich A „Theorie der metallkundlichen Grundlagen“ durchgeführt. Dabei bedeutet ab initio eine voraussetzungsfreie, lediglich auf Naturkonstanten basierte, Modellierung. Die mit den Modellen entwickelten Daten können in Projektbereich B „Prozessentwicklung und Probenherstellung“ als Empfehlung für die Prozessführung und die chemische Zusammensetzung der Stähle verwendet werden. In Projektbereich B findet die Prozessentwicklung für die behandelte Werkstoffgruppe statt. Das in diesem Projektbereich hergestellte Material wird vor allem in Projektbereich C „Prüfmethodik und Evaluation“ genutzt. Die in Projektbereich C ermittelten Daten dienen schlussendlich der Validierung der Modelle aus Projektbereich A.